Reread: Tribute von Panem

Die_Panem-Trilogie

Hey Leute!!

Schon seit längerem haben ich und Janina von Ausz3it uns vorgenommen den ersten Band von Tribute von Panem noch einmal zusammen zu lesen. Wir hatten die Idee schon letztes Jahr, doch das hatte dann zeitlich nicht reingepasst, also wollten wir es im Januar machen. Da hatten wir beide aber noch andere Bücher fertig zu lesen. So wollen wir es jetzt endlich in Angriff nehmen! Wir haben das Buch in fünf Abschnitte unterteilt. Jeder Abschnitt wird am Ende der Woche dokumentiert und die Eindrücke werden gesammelt. Welche Szenen hatte ich noch genau im Kopf und welche konnte ich gar nicht mehr einordnen? So werden wir uns dann immer gegenseitig noch Fragen zu den Abschnitten stellen. Morgen geht es los und wird ab da fünf Wochen lang gehen. Ich freue mich sehr und ich hoffe, dass ihr meine Updates verfolgt!! (Ich verlinke es euch an der Seite)

Spoiler sind inklusive, deshalb werde ich für die die das Buch noch nicht kennen noch zusätzlich eine Rezension zu dem Buch (Spoilerfrei) machen in der ich einfach meine Eindrücke nochmal sammele und auf das ganze Buch dann beziehe.

eure

Bookloverin XO

Fotos: 1 & 2


 

1.Abschnitt (Kapitel 1-6) * 08.02. – 14.02.

So heute kommt mein erstes Update mit den Eindrücken. Ich habe während dem Lesen Zitate gesammelt mit denen ich meine Eindrücke unterstreichen werde und zum Schluss noch die Frage von Janina beantworten.

„Der Kater hasst mich. Misstraut mir zumindest. Obwohl es schon Jahre her ist, erinnert er sich bestimmt immer noch daran, wie ich versucht habe, ihn in einem Kübel zu ertränken, als Krim ihn mit nach Hause brachte.“

Es war das Erste was mir in das Auge gesprungen ist. Der Kater! Er lebt ja bis zum Ende und es war einfach so, dass ich diese Geschichte irgendwie immer noch im Kopf hatte mit dem Kater, den Katniss versuchte zu töten und an dem Prim so hing. Ich musste es einfach aufschreiben ;D

„Ich war damals elf. Heute fünf Jahre danach […]“

WAAAAAS?! Katniss ist 16? Daran konnte ich mich null mehr erinnern. Ich musste es zwei Mal lesen und konnte es immer noch nicht glauben. Es ist einfach so, dass man jetzt beim lesen nicht mehr die Fantasie Figuren im Kopf hat, die entstehen wenn die Autoren ihr Aussehen beschreiben sondern, dass ich die Schauspieler im Kopf habe. Also mal ganz im Ernst, sie sah im Film ja mal null wie 16 aus und jetzt wird es auch noch deutlicher, wie früh sie sich schon um ihre Familie alleine kümmern musste.

„Die Verwandten meiner Mutter gehörten zu der kleinen Gruppe von Kaufleuten, die die Beamten, Friedenswächter und gelegentlichen Gäste im Saum versorgt. Sie führten eine Apotheke im hübscheren Teil von Distrikt 12.“

Daran konnte ich mich zum Beispiel auch nicht mehr erinnern. Ich wusste, dass ihre Mutter sich gut mit Medikamenten und Kräutern auskannte, aber, dass sie sozusagen ihr „gutes“ Leben für einen Mann aufgegeben hat, bestätigt nur noch mehr wieso sie in ihrer Trauer so versunken ist. Sie muss ihn schon wirklich geliebt haben um für ihn in den Saum zu gehen.

„Ich will nie Kinder haben“

Das musste ich mir auch einfach rausschreiben, weil es so ironisch ist. Ich kann es in ihrer Situation momentan total verstehen. Ich meine, ich selber würde das meinen Kindern auch nicht antun wollen und ich selber müsste immer 6 Jahre um sie bangen, dass sie nicht gezogen werden. Aber, dass am Ende der Reihe extra noch eine Szene ist wo sie mit Kindern beschrieben wird ist einfach ja ein bisschen ironisch, zeigt aber natürlich auch wie sehr sich die Lage ändern wird/geändert hat.

„Schwänzchen rein, kleine Ente“

Also wer erinnert sich da bitte nicht daran. Es ist kurz vor der Ente und einfach nur so süß wie Krim mit der Bluse und dem Rock beschrieben wird sogar, als sie dann aufgerufen wird wird es nochmal beschrieben ;(

„Du kannst dich nicht wieder verkriechen“, sage ich. Meine Mutter schaut zu Boden. „Ich weiß. ich werde es nicht tun. Damals konnte ich nicht anders…“ „Diesmal wirst du anders können.[…] Was immer du auf dem Bildschirm siehst. Du musst mir versprechen, dass du das durchstehst!“ Meine Stimme ist zu einem Schrei geworden. In diesem Schrei liegt all die Wut, all die Angst, die ich damals empfand, als sie uns verlassen hat.

Als ich das gelesen habe wurde ich so traurig, genau wie bei der ganzen Geschichte, die sie erzählt von früher. Es war das letzte Mal wo sie mit ihrer Mutter geredet hatte bevor sie weggebracht wurde und man selber hat es schon bereut was sie gesagt hatte bevor sie es im Zug dann selber bereut hatte, aber sie hatte ja recht und ich glaube die Wahrheit auszusprechen macht es nur umso realer und wichtiger.

„Noch jemand betritt den Raum, und als ich aufblicke, sehe ich zu meiner Überraschung den Bäcker, Peeta Mellarks Vater.“

Daran konnte ich mich genauso wenig mehr erinnern wie daran, dass er Prim so mochte. Allgemein hatte ich nicht mehr viele Erinnerungen an Peetas Familie, weil sie dann ja stirbt und das machte mich dann iwi sehr traurig, weil der Vater so lieb war, im Gegensatz zur Mutter und ich das bei ihrem Tod gar nicht mehr wahrgenommen hatte. Sie waren einfach tot.

„Deine Brosche?“, sage ich. Ein Andenken an meinen Distrikt zu tragen ist wohl das Letzte was mir einfallen würde. „Hier, ich stecke sie dir ans Kleid, einverstanden?“ Madge wartet die Antwort nicht ab, sie beugt sich einfach vor und befestigt den Vogel an meinem Kleid. „Versprichst du mir, dass du ihn in der Arena tragen wirst, Katniss?“

Als ich das gelesen habe musste ich stutzen. Es ist verrückt wie Filme einem falsche Informationen einflößen. Ich hatte beim Lesen verzweifelt darauf gewartet, dass endlich die Brosche ins Spiel kommt. Dass ausgerechnet Madge, die Tochter des Bürgermeisters sie ihr gibt, bevor sie in den Zug steigt hat mich sehr getroffen. Ich hatte sie überhaupt nicht mehr im Kopf und auch ihr Tod trifft mich jetzt stärker als zuvor. Sie war so nett und die Einzige mit der Katniss in der Schule etwas zu tun hatte außer Gale.

„Haymitch überlegt einen Augenblick, dann verpasst er Peeta einen Kinnhaken, der ihn vom Stuhl schleudert. Als Haymitch sich wieder den Schnapsflaschen zuwenden will, stoße ich mein Messer in den Tisch, genau zwischen seiner Hand und der Flasche, und verfehle seine Finger nur um Haaresbreite.“

Also darauf habe ich mich gefreut. Diese Szene ist irgendwie der Anfang davon, dass Haymitch aufwacht aus seinem Alkoholnebel und checkt, dass er mit seinen Tributen dieses Jahr vielleicht eine Chance hat. Es ist irgendwie jetzt wo man es nochmal liest eine starker und bedeutender Wendepunkt.

„Plötzlich hörten alle Vögel auf zu singen. Bis auf einen. Als hätte er einen Warnruf ausgestoßen. Und dann sahen wir sie. Ich bin mir sicher, dass es dasselbe Mädchen war. Ein Junge war bei ihr. Ihre Kleider waren zerlumpt. Sie hatten vor Schlafmangel dunkle ringe unter den Augen. Sie rannten, als würde ihr Leben davon abhängen“

Diese Geschichte hat mich irgendwie zum Überlegen gebracht. Katniss hat damals gedacht es gäbe nichts mehr hinter Distrikt 12, aber vielleicht wusste das Paar ja von 13. Es würde mich nicht wundern, wieso sonst wurden sie gesucht und verfolgt? Überhaupt frage ich mich wie sie so weit gekommen sind, wenn sie wirklich vom Kapitol waren, ist es bis Distrikt 12 schon richtig lange. Die Zugfahrt dauerte ja auch fast einen Tag und das war ein richtig schneller Zug, wie Katniss sagte. Ich weiß aber gerade überhaupt nicht ob man im Laufe der Reihe noch mehr über sie herausfindet.

Okay das war ganz schön viel…Also allgemein bin ich dann nach ein paar Kapiteln wieder sehr gut reingekommen und total in die Welt versunken so wie beim ersten Mal.

Jetzt noch die Frage von Janina:

Wie war dein erster Eindruck von Katniss und hattest du beim erneuten Lesen den selben?

Ich glaube ich hatte jetzt einen anderen Eindruck von Katniss, da ich jetzt auch ihre ganze Geschichte weiß und es einfach viel anders war die Person dann sozusagen nochmal von vorne, ohne die Entwicklung beschrieben zu bekommen. Ich habe auf jeden Fall jetzt schon gesehen was in ihr steckt, wegen dem was sie so früh durchmachen musste. Beim ersten Mal hatte ich Mitleid mit ihr und klar kam sie einem stark vor und eigentlich wusste man schon, dass sie gewinnen würde, aber ich hatte keine Ahnung wie. Sie hatte so viel aufgestaute Wut in sich und ich dachte, dass sie nur durch die anderen ein bisschen gepusht wurde. Aber genau das fand ich jetzt nicht mehr. Es war eher so, dass die Nieren schon gesehen haben was in ihr steckt, dass sie es schaffen kann und das auf jeden Fall. Ich weiß irgendwie nicht genau wie ich es beschreiben soll aber so war es iwi.

Lg

eure Bookloverin XO


 

 

 

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5 Kommentare zu „Reread: Tribute von Panem

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