[Rezension] Ich gebe dir die Sonne

Danke cbt für das Rezensionsexemplar!!!

9783641190408_CoverAutor: Jandy Nelson

Erhältlich als: Taschenbuch & eBook

Seiten: 480

FSK ab: 14 Jahren

Genre: Jugendbuch/Liebe/Roman

ISBN – 13: 978-3560164594

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Inhalt

Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler …

Meine Meinung

…zum Cover

Nein, das Cover war bestimmt nicht das was mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat, denn auf den ersten Blick ist es nicht so eindrucksvoll. Das tolle daran ist aber was für ein tiefer Sinn der Titel hat, was man natürlich dann erst später herausfindet

…zur Geschichte und den Charakteren

Die Geschichte war…faszinierend, atemberaubend, wunderschön, spannend und geheimnisvoll. Aber am Meisten war sie inspirierend. Ich könnte noch so viele Worte aufzählen, die dieses wundervolle Buch und ihre Charaktere beschreiben, doch inspirierend trifft wohl alles am Besten. Die Zwillinge scheinen zuerst wie völlige Gegensätze nach außen, doch innen waren sie ein und dieselben. Viele Beispiel wurden gegeben, die einfach nur schön und erstaunlich waren. Bei Schere, Stein, Papier konnte niemand von ihnen gewinnen so gehörten sie zusammen. Nach dem Sommer jedoch ist alles anders, zu viel ist zwischen ihnen passiert und wenn sie da noch ein paar Sätze wechselten sind das nach zwei Jahren gar keine Wörter mehr. Das bekommt man aber schon relativ früh mit, denn es wird aus zwei verschiedenen Erzählerperspektiven erzählt. Noah fängt an zu erzählen wie alles in den Sommerferien angefangen hat während Jude zwei Jahre später, da wo sie nicht mehr reden, anfängt. Die beiden Perspektiven wechseln sich immer ab und was sich jetzt verwirrend anhört ist eigentlich eine verdammt gute Taktik. Denn wirklich vor jedem Wechsel gibt es einen neuen Cliffhanger, der dich dazu drängt das nächste Kapitel zu lesen um dann wieder bei der „anderen Geschichte“ zu landen. Das geht so lange bis die Geschichten sich schließlich überschneiden. Dabei kommen so viele Geheimnisse und Zusammenhänge raus, die man sich zwar vorher erschließen konnte aber einfach nur so gut verbunden waren!!
Kommen wir mal genauer zu den Zwillingen. Wie ich schon erwähnt habe sind sie sich zuerst nach außen überhaupt nicht ähnlich. Jude löst sich von ihrem „verrückten“ Bruder, doch was sie damals noch nicht gewusst hatte war, dass es sie genauso erwischen wird. Noah ist ein Hammer Künstler, der seine Welt und alles außen herum, Gefühle, Erfahrungen in Farben beschreibt und ich meine welcher Künstler ist nicht ein bisschen verrückt? 😉 Jedenfalls geht das so lange bis das passiert was die beiden auseinanderreißt aus dem Künstler wird ein normaler Junge.
Genauso sind die darin vorkommenden Personen richtig miteinander verwickelt und es ist richtig krass das alles so mitzubekommen. Zuerst die tote Großmutter, die aber trotzdem eine Rolle spielt, da sie Jude immer zur Seite steht. Vor allem hat sie Jude eine „Bibel“ hinterlassen mit richtig coolen Sprüchen und Vorsätzen an die Jude natürlich glaubt.

Ein Mensch, der im Besitz eines vierblättrigen Kleeblatts ist, vermag alle üblen Einflüsse abzuwehren.

Wenn ein Junge einem Mädchen eine Orange schenkt, wird ihre Liebe zu ihm um ein Vielfaches stärker werden.

Die Füße eines Geistes berühren nie den Boden.

Regen im Dezember bringt ein unvorhergesehenes Begräbnis.

Schon allein solche Sachen zeigen die Fantasie, die in diesem Buch weit verbreitet ist. Die nächste Person und eine meiner Lieblingspersonen (eigentlich mag ich alle Hauptpersonen) ist Guillermo – Steinbildhauer und ein so lieber und herzenslieber Mensch! Genauso der Engländer 😛 Bei ihm ist es eine besondere Geschichte, die sich durch beide Erzählperspektiven zieht- er hatte also Einfluss auf Noah und Jude, ohne jedoch, dass der eine das vom jeweils anderen gewusst hatte.
Und dann noch Brian. Meteoritensammler, Hutbesitzer und ein verdammt cooler Kerl. Aber wenn ich mehr beschreibe Spoiler ich und das will ich natürlich nicht ihr MÜSST einfach dieses Buch lesen und dem Zauber verfallen 🙂

Fazit

Ein sehr tolles, faszinierendes Buch das keine Fortsetzung braucht es ist einfach so schon perfekt!

Meine Bewertung: 🎨🎨🎨🎨🎨

Liebe Grüße,
Chiara

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2 Kommentare zu „[Rezension] Ich gebe dir die Sonne

  1. Hey Chiara!
    Es freut mich sooo sehr, dass dir „Ich gebe dir die Sonne“ so gut gefallen hat! Es ist eins meiner Highlights von 2016. Ich liebe dieses Buch so sehr! Ich kann dir bei jedem Punkt nur zu 100 % zustimmen. Dieser Schreibstil ist einfach wunderschön und hach.. ich bin dem Buch verfallen 😀 Eine wunderschöne Geschichte 🙂
    Ganz liebe Grüße
    Charline

    Gefällt 1 Person

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