Rants…Hasstiraden oder nur negative Kritik

(Header: Designed by Freepik)

Hallo meine Lieben da bin ich wieder!

Mit einem Format, dass ich so auf meinem Blog noch nie hatte. Ich schreibe Rezensionen habe früher auch schon Serien bewertet und laber hier und da über mein supertolles und manchmal auch superbescheuertes Leben. Heute wird das mal ein bisschen anders. Ich habe schon lange, seehehr lange darüber nachgedacht über dieses Thema und als dann der Beitrag von Anna (Ink of Books) kam habe ich mir gedacht: Jetzt ist es soweit. Ich habe wirklich das Bedarf meine Meinung darüber kundzutun, weil ich bei manchen Rants einfach nur den Kopf schütteln muss. Vorher noch einmal betont: Das ist meine Meinung, die ich mit euch teilen möchte und die zum diskutieren anregen soll ich bin nicht felsenfest auf dieser Meinung festgeschrieben und es soll sich niemand davon angegriffen fühlen!

Bücher sind Texte von Menschen geschrieben, die ihr ganzes Herzblut in diese legen. Sie sind wundervolle Werke, wie jedes Lied und NATÜRLICH können sie auch mal echt nicht gut sein. Gerade zur Zeit kann man ja sehen WER alles etwas veröffentlichen kann, was echt in die Hose gehen kann. Wer den Wink nicht versteht schaut euch bitte nicht die Single der YouTuberin Bibi an!! Und ehrlich gesagt hat mich das nochmal zum Überlegen gebracht, was meine Meinung angeht.

Als ich diesen Blog gegründet habe war ich sehr schlecht im kritisieren. Ich konnte einfach nichts schlechtes über Bücher schreiben, für welches ein Mensch alles gegeben hat und ich meine es dauert ja schon seine zeit bis das Buch so zum verkaufen bereit steht. Nach und nach dachte ich mir aber, dass es nicht sein kann, dass ich den Autoren immer nur so leicht durch die Bewertung dann auch zu verstehen gebe, dass es nicht der Hit war, das tut mir den Autoren dann auch irgendwie leid, wenn jeder ihnen Honig um den Mund schmieren würde. DAS bedeutet aber nicht, dass man da gleich Texte voller triefendem Hass schreiben muss. Ich stoße manchmal auf Rezensionen oder extra Rand Beiträge, die ich mir einfach nicht durchlesen kann. Wäre ICH die Autorin ich glaube bei sowas wäre mir einfach das Herz gebrochen und ja ihr könnt jetzt behaupten ich wäre zu weich. JA ich bin sehr sensibel aber wer ist das tief drinnen nicht?? Ich finde einfach nur, weil einem das Buch nicht gefallen hat heißt das nicht, dass man so darüber herziehen muss. Man kann sachliche Texte schreiben, was ich finde eine Rezension eigentlich auch ist. Natürlich hat jeder seinen eigenen Touch, den er in seine Rezensionen bringt und auch wenn zum Beispiel ich bei tollen Büchern manchmal in meinen Rezensionen ausraste (positiv) versuche ich immer sachlich zu bleiben. Jetzt stellt sich die Frage: wieso soll es ok sein positiv auszurasten und nicht negativ? Ich bin ganz ehrlich ich hätte kein Argument das euch alle davon überzeugen würde. Es ist einfach so, dass ich es total unverschämt finde wenn man etwas in Grund und Boden tritt das so viel Arbeit gekostet hat.

Schlussendlich: negative Kritik – OKAY finde ich gut! Hasstiraden sollten einfach nur gelassen werden

Jetzt will ich aber auch eure Meinungen hören! Diskutiert mit mir!!!

Liebe Grüße,

Chiara

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14 Kommentare zu „Rants…Hasstiraden oder nur negative Kritik

  1. Ich finde, dass man durchaus sagen darf, dass einem das Buch nicht gefallen hat und auch warum. Wenn man nicht klarkam, weil es für den eigenen Geschmack z. B. zu viele Erzählperspektiven waren, ist das vielleicht genau das, was jemand anders gerne lesen will und er greift genau deswegen zum Buch (hab ich auch schon gemacht). Man nutzt auch dem Autor nicht, wenn man die Kritikpunkte verschweigt, denn so kann auch der Autor sich nicht weiterentwickeln und z. B. die vielen Erzählperspektiven besser voneinander abgrenzen, um Verwirrung zu vermeiden oder doch beim nächsten Buch nicht ganz so viele nehmen. Und andere Leser lassen sich vielleicht durch eine freundliche und zu unkritische Rezension dazu hinreißen, das Buch zu lesen und sind dann schwer enttäuscht, weil sie etwas anderes erwartet haben. Man schadet also auch seiner eigenen Glaubwürdigkeit, wenn man Kritik unter den Tisch fallen lässt, um den Autoren nicht auf den Schlips zu treten.
    Wichtig ist aber, dabei sachlich zu bleiben und das muss man glaube ich schon ein bisschen üben. Auch mal harte Kritik am Buch zu formulieren, diese aber gut zu begründen und die Person des Autors nicht anzugreifen, das klappt vielleicht nicht gleich beim ersten Versuch. Was aber gar nicht geht, sind Hasstiraden und persönliche Beleidigungen, egal wie man das Buch fand. Das geht definitiv zu weit. Man sollte nur das schreiben, was man den Leuten auch persönlich ins Gesicht sagen würde und trotz aller Kritik gibt es auch immer positive Aspekte zum Ausgleich der Kritik.
    Liebe Litnetzwerk-Grüße von
    Gabi

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    1. Genau das habe ich jetzt auch schon oft gehört. Dieses sachliche ist auch das was ich wichtig finde. Auf einer Ebene zu bleiben, die dem Autor ermöglicht sachlich zu erkennen was er vielleicht nächstes Mal besser machen kann, wie ich auch schon jetzt in einem Kommentar gelesen habe finde ich es aber auch wichtig nicht nur negative Kritik zu zeigen etwas, wie klein es nun sein mag, muss dem Leser ja gefallen haben.
      Liebe Grüße,
      Chiara

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  2. Ich finde es wichtig, dass man bei Rezensionen ehrlich bleibt und somit sollte man natürlich auch darauf eingehen, was einem nicht gefallen hat. Aber wie du schon schreibst, sollte das nicht in einer Hasstirade enden, sondern auf sachliche Weise geschehen. Kritik ist ja letzten Endes etwas positiv und hilft einem Autor auch weiter, jedoch muss man auch lernen, wie man diese richtig fomuliert. Während der Ausbildung hatten wir da sogar mal ein Coaching zu, wie man richtig kritisiert und daraus habe ich einiges mitgenommen.

    Wenn ich Rezensione nschreibe, dann versuche ich immer erst einmal auf das Positive einzugehen und widme mich erst dann dem Negativen. Übrigens auch ein Ratschlag des Coachings, so ein Feedback ist für den Betroffenen natürlich angenehmer. Und es wird immer etwas geben, dass einem an einem Buch gefallen hat. Und wenn ein Buch so schlecht war, das man es abbricht, dann kann man auch diese Kritik sachlich verpacken, denn immerhin ist es die eigene Meinung, anderen kann das Buch wiederum ja gut gefallen. Geschmäcker sind ja unterschiedlich.

    Lg Nicole
    #litnetzwerk

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  3. Das Problem an vielen bewusst auch als Rant betitelten Beiträgen ist ja, dass es für mich oft scheint, als wäre der Beitrag bewusst verfasst worden, um einfach mal Dampf abzulassen, gerne mal unter der Gürtellinie und außerhalb einer sachlichen Schiene. Klar, wenn ein Buch mich genervt hat, dann schreibe ich das auch. Wenn ein Buch Fehler hat und für mich wirkt, als wäre es einfach nicht mal richtig korrigiert und lektoriert worden, rege ich mich auch auf. Aber ich finde es, wie ihr alle schon sagt, wichtig, dass man dabei sachlich bleibt und das Ganze auch begründet. Bisher hab ich wenn eher Rezensionen, dei den ein oder anderen negativen Punkt ansprechen und begründen, warumd as Buch jetzt gena für mich nichts war. Nur einmal habe ich auch mal meine Wut zu einem Buch rausgelassen, und musste einfach erklären, warum ich es abgebrochen hab (gut war auch ein Rezensionsbuch), aber ich kritisiere da ja Fehler am Buch, Inhalte, die unter die Gürtelinie gingen oder ähnliches und nicht am Autor selbst. Und da liegt das weitere Problem bei Rants – oft geht es eben über das Buch und die inahltichen, schreiberirschen Fehler/Probleme hinaus – und das gehört sich einfach nicht. Wie dann aber wieder lele oben schreibt, kann ichs verstehen, wenn das Buch klar gewisse Grenzen überschreitet, wie Rassismus. Aber konstruktive und sachliche Kritik am Buch selbst, nicht am Autor, sollte bei sowas immer im Vordergrund bleiben.

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    1. Ja genau das finde ich auch richtig. Ich kann nicht von mir behaupten, dass ich ein Buch noch nie kritisiert habe und negative Punkte aufgezählt habe. Nicht jedes Buch kann mein Lieblingsbuch werden. Ich finde es einfach krass wenn es dann an den Schreibstil der Autorin geht, das finde ich nicht in Ordnung!

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  4. Hi Chiara,
    ich finde dein Beitrag ist wirklich wirklich gut geworden. Den Begriff Rant kannte ich vorher garnicht, aber mir ist aufgefallen, dass ich selbst sowas schreibe xD… Ich bin der Meinung, dass Rants, wenn sie auf humorvolle Art und Weise geschrieben werden, aber auch wenn es sie einfach negative Kritik sind, völlig legitim sind. Wenn es allerdings ausufert in erst gemeinte Beleidigung gegen den Autor beispielsweise persönlich, finde ich es nicht mehr okay. Das geht einfach nicht.
    Ich habe noch eine Frage an dich: Wie fügst du den Text in die Bilder von Freepik ein? Ich bin zu blöd dafür xD…
    Liebe Grüße,
    Felia ❤

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    1. Hey,
      Dankeschön ja auch ich musste erstmal schauen was die manchmal mit rant meinten und wollte dann unbedingt meine Meinung dazu teilen. Im Grunde finde ich das genauso wie du es gerade geschildert hast.
      Ich habe mir Gimp runtergeladen da kannst du die Bilder einfügen und dem Text dazumachen 😀 für Vektoren bin ich aber auch zu blöd 😂
      Grüße
      Chiara💞

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  5. Ich finde, dass ist ein ziemlich schweres Thema. Ab wann ist es eine Hasstirade und bis zu welchem Level ist es noch ok?! Ich verstehe total was du meinst und stimme dir natürlich auch zu, man sollte nichts und niemanden extra schlecht machen und vor allem am Anfang war ich da auch echt schlecht drinne, vor allem, da ich ja (wie du weißt) auch selber schreibe.
    Wobei ich finde, dass man vor allem auf eine Sachen achten sollte: KONSTRUKTIVITÄT! Solange die Kritik begründet ist und nicht nur plump in den Raum gestellt wird, finde ich es völlig in Ordnung, denn ganz ehrlich, ich freue mich letztenendes auch über ehrliche (nicht gemeine) Kritik, weil man dann etwas dagegen machen kann.
    Man kann sich bestimmt darüber streiten, ob meine negativen Rezis zu fies sind oder völlig gerechtfertigt und ja, vielleicht haue ich manchmal vor lauter Frust, dass ich das Buch ernsthaft gelesen habe, etwas schon ziemlich negatives raus und vergesse, dass es den Autor verletzen könnte, aber bei manchen Stellen frage ich mich dann auch einfach, ob das Buch überhaupt irgendwelche Testleser hatte…
    …und dann gibt es die Rantrezis von total beliebten Bücher. Irgendwas muss der Autor ja wohl richtig gemacht haben und trotzdem…
    egal, der Kommentar ist jetzt eh schon viel zu lang 😀 zeigt auf jeden Fall, dass es ein kompliziertes Thema ist 😀

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    1. Ja ich kann deinen Punkt auf jeden Fall verstehen und das ist wie gesagt eben eine Meinung von vielen über dieses komplizierte Thema. Ich habe ja auch dazu geschrieben dass es einfach schwierig ist wirklich festzulegen ab wann es das ist und bis wann es noch ok ist. 😊

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  6. Ich bin auch der Meinung, dass man dem Autor/ der Autorin den nötigen Respekt zeigen sollte, kann aber in Außnahmefällen auch verstehen, wenn der Blogger/ die Bloggerin ausrastet. Bestes Beispiel ist für mich Rassismus. Auch wenn ich Hass-Rezensionen nicht befürworte, kann ich es bei diesem Thema gut verstehen, dass man da auch mal die Wut und Verletzung zum Ausdruck bringt.

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    1. Ich verstehe deinen Punkt und das ist eigentlich genau das was ich gemeint habe. Ich unterstütze es nicht aber finde es auch nicht schlimm wenn Leute gegen Rassismus vorgehen egal wie. Wenn Autoren in ihren Büchern negativ gegen irgendwelche Gruppen vorgeht finde ich das ehrlich gesagt auch nicht ok. Worauf ich hinaus will sind Rants die meistens den schreibstil und die Idee eines Autors angreifen was ich einfach nicht unterstützen kann.

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  7. Negative so wie positive Kritik sollte begründet sein. Du hast recht, jeder Autor steckt Herzblut in sein Werk – egal ob es zum Buch wird oder nur ein Text bleibt. Das sollte man schätzen und deshalb den Autoren an sich aus dem Spiel lassen, sobald es persönlich und beleidigend wird, ist es unter der Gürtellinie und das geht einfach nicht.

    Gefällt 2 Personen

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