Wie würde mein Buch wohl aussehen?

Hallöchen meine Lieben,

hier komme ich mal mit einem Beitrag, der mal was anderes ist als Rezensionen über Rezensionen! Durch Julias Beitrag (–> hier) habe ich so tausend Gedenkanstöße gefühlt bekommen und das wird mein erster Beitrag dazu sein *-* Ich hoffe es wird euch gefallen 🙂

Dieses „Wie würde mein Buch wohl aussehen“ kann ich sogar verbessern in „Wie sieht mein Buch aus“, denn ich sitze schon lange an einem Projekt das mir am Herzen liegt und habe noch drei andere Ideen aufgeschrieben.

Das Projekt das ich bis jetzt am Weitesten gebracht habe will ich euch nun heute vorstellen, was für mich persönlich echt ein großer Schritt ist ;D

Witches & Warriors (oder was am Ende rauskommen wird)

Autor: Meine Wenigkeit 106571641

Genre: Fantasy/Jugend

Seiten: bisher noch unbekannt

Erscheinungsjahr: haha vielleicht so 2020?

FSK ab: 12 Jahren (wahrscheinlich)

 

 

Inhalt

Skylas und Esmes Leben entwickelt sich so gar nicht in die Richtung in die sie es sich vorgestellt hatten. Statt in das letzte Schuljahr zu starten verschwinden ihr Vater und ihr Bruder und ihre Mutter liegt nach einem schweren Unfall im Koma. Als wäre das nicht schon genug um sie aus der Bahn zu werfen, werden sie von bisher unbekannten Familienmitgliedern in eine geheime Zwischenwelt in Sicherheit gebracht und müssen nun lernen mit ihrem neuen Leben und ihren Fähigkeiten zurecht zu kommen. Denn normal kann man ihr neues Zuhause ganz bestimmt nicht nennen. Hexen, Werwölfe und auch Menschen, die als Krieger ausgebildet werden. In dieser Welt müssen sie sich so schnell wie möglich zurechtfinden um ihre Familie und ihre Freunde vor der Dunkelheit zu retten.

Charaktere

Jason: Der älteste der drei und der einzige Junge. Jason ist sehr technikversiert und würde alles tun um seine zwei jüngeren Schwestern zu beschützen. Er weiß als einziger vom Geheimnis der Familie bescheid und versucht in der Nacht seines Verschwindens seinen Vater vor den Dunkelmagiern zu retten.

Esme: Zweitjüngste und die Vernünftige. Sie ist spontan aber zurückhaltend und hat versteckte Fähigkeiten. Sie designed atemberaubende Kleidung und teilt ihre Leidenschaft des Lesens mit ihrer Schwester.

Skyla: Die Jüngste der dreien und die innere Kämpferin. Anders kann man sie nicht beschreiben. Sie kann ihre Gefühle nicht gut ausdrücken, weil sie nicht weiß wie sie es tun soll. Sie war schon immer mehr in einer anderen Welt gefangen, würde aber alles tun, damit ihre Geschwister in Sicherheit sind. Sie kann unglaublich gut Kickboxen.

Amelia: Die Beste Freundin der drei, die sich später als etwas herausstellt, das keiner von ihnen erwartet hat, denn sie hat viel mehr mit ihrem neuen Leben zu tun als gedacht. Sie ist die Coolness in Person. Sie hat einen sehr harten Charakter, der dickköpfig ist. Wahre Kriegerin.

Die späteren Charaktere will ich noch nicht vorstellen, da es vielleicht zu viel verrät von meiner Welt 🙂

Es wird sich wahrscheinlich auch noch seeehr viel ändern aber bis jetzt sind diese Charaktere so fester Bestandteil dieser Geschichte!

Kleine Geschmacksprobe? Aber klarooooo:

„Und über was haben Dad und du geredet?“ fragte ich langsam und schaute dabei zu Boden. Aus dem Augenwinkel sah ich wie sie ihren Kopf in meine Richtung drehte. Sie wusste, dass ich die Frage nicht nur aus Interesse gestellt habe, sondern, weil etwas dahintersteckte, also erklärte ich es.

„Er ist in letzter Zeit komisch. Ich weiß auch nicht vielleicht bilde ich mir das nur ein aber…“ Ich schaute immer noch nicht auf und Esme blieb ruhig, um mir Zeit zu geben. Es fiel mir schon immer schwer mich richtig auszudrücken. „Er ist immer öfter in seinem Arbeitszimmer und Mum…mum ist nicht mehr so wie früher. Weißt du so Abenteuerlustig und fröhlich. Ich habe Angst Esme.“ Jetzt schaute ich auf und sah in unsere Augen. Ich hatte mir als Kind angewöhnt das zu sagen, denn sie sahen meinen und Jasons wirklich zum Verwechseln ähnlich. Esme sah meinen Ausdruck und zwang mich zum Stehenbleiben.

„Heyy süße. Das ist doch normal. Vielleicht braucht Dad einfach mehr Abstand momentan und Mum ist bestimmt geschafft von ihrer Arbeit. Du weißt doch wie sie sich schon anfangs über ihre Kollegen aufgeregt hat. Du brauchst dir auf jeden Fall keine Sorgen machen. Bestimmt nicht.“ Sie strich mir sanft über den Arm und legte ihr „es wird alles gut“-Lächeln auf. Dann drehte sie sich wieder in Richtung Bibliothek und als ob sie wollte, dass ich es nicht höre flüsterte sie vor sich hin. „Sie werden sich schon nicht trennen.“ Dabei lag eine solche Traurigkeit in ihren Augen, dass ich mir sehr wohl anfing Sorgen zu machen. Sie fing sich schnell wieder lächelte mich an und zusammen traten wir über die Türschwelle der Bibliothek. In ihrer Gegenwart musste ich normalerweise nie viel sagen, was auch überhaupt nicht meine Art war. Dafür redete sie dann eben immer für zwei Personen, was heute nicht der Fall war.

Kühle Luft der Klimaanlage traf uns und wir liefen zusammen durch den großen Vorraum in Richtung der Jugendbuchregale. Esme fröstelte kurz und ich zog schadenfroh nochmal meine Jacke fester um mich, das Problem meiner Eltern in die letzte Ecke meines Gehirns verdrängt. Sie drehte sich zu mir als ob sie meine Schadenfreude gespürt hatte und streckte mir kurz die Zunge raus. Sie war mit ihren 16 Jahren kein bisschen weniger kindisch als ich mit meinen 15.

[…]

Kickboxen war neben den Büchern eine Leidenschaft, die ich gegen nichts eintauschen würde und ich fand es einfach nur eine tolle Sache das den Jüngeren weiterzugeben. Ich schnappte mir schnell ein Stück Käse aus dem Kühlschrank, um es auf den Teller neben die Trauben zu legen und versuchte langsam die Treppe hochzugehen und gleichzeitig die Trauben davor zu bewahren in ihrer Achterbahnfahrt von meinem Teller zu fallen. Als ich allerdings am Arbeitszimmer meines Vaters vorbeigehen wollte, stockte ich.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Ich wusste nicht wieso, doch ich hatte das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmte. Bei meinem abrupten Innehalten rollte dann doch eine Traube über den Tellerrand und ich musste mir auf die Lippe beißen um nicht laut zu fluchen. Langsam eierte die Traube ein kleines bisschen über den Boden während ich plötzlich leise Stimmen wahrnahm, die durch die halbgeschlossene Tür drangen. Das war es. Die Tür meines Vaters ist in letzter zeit normalerweise immer geschlossen. Wirklich immer.

„Versteck das. Ja?“ Die tiefe Stimme meines Vaters, der versuchte nicht zu laut zu reden.

Ich drückte mich mit dem Rücken gegen die Wand und drehte meinen Kopf so, dass ich mit einem Ohr näher an der Tür war und besser hören konnte.

„Ich will nicht, dass es jemand findet, vor allem nicht deine Schwestern.“ Jason war also bei ihm im Raum.

„Was ist das Dad?“ Mein Bruder hörte sich verwirrt an.

„Er wird deine Kraft speichern wenn es so weit ist. Du musst sie beschützen, falls ich und deine Mum es vielleicht nicht mehr können.“

Was wird denn bitteschön welche Kraft speichern? Wollte Jason irgendetwas was ihn mal besser im Boxen machte als mich? Ich wollte gerade in das Zimmer spähen als Esme wieder von oben nach mir rief.

„Skyla, meine Güte! Was machst du denn so lange?!“

Vor Schreck zuckte ich zusammen und die restlichen außer drei traurigen Trauben kullerten auf den Boden.

[…]

Jemand vielleicht interessiert Testleser zu sein? 🙂 Würde mich echt freuen wenn mein Herzstück sich weiter entwickelt…

Liebe Grüße,

Chiara

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9 Kommentare zu „Wie würde mein Buch wohl aussehen?

  1. Huhu Chiara,

    oooh eine Bloggerin die auch noch schreibt. Sowas hört man doch gerne.
    Ich finde es toll, dass du uns mit dem Roman bekannt gemacht hast. 😀
    Fantasy geht immer und die Idee klingt wirklich gut. Auch die Charaktere klingen interessant und ich hoffe, du lässt uns wissen, sobald du irgendwann fertig bist und man es lesen kann. (Da ich gerade einen anderen Roman Testlese, kann ich mich hier leider nicht anbieten) 🙂
    Nachdem ich dieses Jahr endlich mein erstes Romanprojekt beendet habe, schreibe ich seit wenigen Tagen auch endlich wieder an einem Fantasyroman und hach … ich hab das Fantasygenre vermisst und es macht einfach so viel Spaß alle Freiheiten zu haben.
    Ich wünsche dir noch ganz viel Erfolg mit deiner Idee 🙂
    Vielleicht erfahren wir ja bald noch mehr oder etwas von den anderen Ideen.

    Liebe Grüße,
    Alex

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Alex,
      das freut mich und wenn es irgendwann mal zu einem guten Ende kommt werde ich es sicherlich mit euch teilen 🙈
      Oh was für einen Roman denn?? Ja bei Fantasy hat man wirklich unendliche Freiheiten 😍
      Ja vielleicht 😜
      Dankeschön und liebe Grüße
      Chiara

      Gefällt mir

  2. Ich bin der typische Fall von unfähig meine Gedanken auf Papier zu bringen. Ich habe das Konzept von drei kompletten Büchern vollkommen ausgeklügelt und fertig geplant. Ich weiß, was alles passieren soll und in welcher Reihenfolge, wie es beim Leser ankommen soll und wie die ganzen Geheimnisse nach einander aufgedeckt werden, DOCH ich schaffe es einfach nicht, meine Gedanken in Worte zu fassen. Ich habe leider das Gefühl, dass mein Niveau vom Schreibstil bei dem eines Kindergartenkindes liegt, vor allem wenn ich das mit meinen ganzen Lieblingsautoren vergleiche… Das frustriert mich so enorm, dass ich immer ewige Schreibblockaden habe und einfach nicht motiviert bin, etwas zu schreiben. Wogegen ich aber immer Motivation finde, weitere Ideen aufzuschreiben … Ich bin einfach zu kompliziert ! 😀 😦
    Ich bin begeistert von der Idee und Geschichte deines Buches. Das ist genau mein Ding! Fantasy und Geheimnisse….Einfach Perfekt. Ich finde du kannst echt stolz drauf sein, dass du an einem Buch arbeitest, schreibst und vorankommst. Ich kann mir echt vorstellen, dass das für dich ein großer Schritt war, denn das wäre es für mich echt auch, aber zur Zeit noch ZU groß 😉 Sollte es mir etwas sagen, dass meine Protagonistin aus meinem einen „geplantem“ Buch SkylER und ihr zukünftiger Freund Jason heißt…?? Komisch! 😀
    Ich wäre nur zu gern Testleserin deines Buches. Ich liebe so etwas!!!
    Liebe Grüße und viel Schreib-Motivation, Julia

    Gefällt 1 Person

    1. Meine Liebe Juliaaaa,
      lange seeeehr lange ging es mir genauso und ehrlich gesagt hatte ich mit der Idee schon fast 200 Seiten geschrieben und dann alles wieder von vorne angefangen weil ich SO frustriert war!
      Dankeschön das freut mich und was für ein Zufall das ist 😱😅
      Na das freut mich wirklich ich schreibe dir sobald ich zuhause bin😊
      Liebe Grüße
      Chiara❤️

      Gefällt 1 Person

      1. Ja? Frustration ist echt das schlimmste, vor allem bin ich nie zufrieden und fange dann auch alles wieder von vorne an 🙄
        😊diese Zufälle…
        Alles klar , ich bin gespannt 😘❤️
        Liebe Grüße, Julia

        Gefällt 1 Person

  3. Wow, Respekt! Ich hatte als Kind so wahnsinnig viele Ideen – einen ganzen Schuber voll Zettelchen – aber nie das Durchhaltevermögen, um weiter als eine Seite auf Word zu kommen. Eigentlich schade, und die Zettel hab ich auch irgendwann weg. Meistens ging es um Pferde, Elfen, Liebe, Schicksale 😀 natürlich gaaaar nicht inspiriert von irgendwelchen Büchern, die ich zu der Zeit gelesen habe 😉

    Aaaaaber…ich schreibe durchaus. Da weiß nur niemand davon. Okay, doch meine besten Freunde. Aber sonst niemand. Der Witz ist, dass da plötzlich so viel Leidenschaft drinsteckt, dass ich fast keine Motivationsprobleme habe ^^

    Gefällt 1 Person

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